Massage & Schlafprobleme

Massage & Schlafprobleme

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Ein Gastartikel von Sebastian Jacobitz

Sebastian Jacobitz ist ein aufstrebender Blogger
aus Deutschland.
Er betreibt den Blog www.Schlafenguru.de

Schauen Sie auch auf seinem Blog vorbei
und überzeugen Sie sich selbst von seinen
sehr gut recherchierten Artikeln.

MeinMasseur Wolf Brügger bedankt sich
sehr herzlich für diesen tollen Beitrag.


Schlafstörungen, auch als Insomnie bekannt, werden ein immer grösser werdendes Problem innerhalb der Bevölkerung. Rund ein Drittel der Bevölkerung klagt darunter, dass sie nicht problemlos einschlafen können. Eng verbunden damit ist auch das Phänomen, dass Patienten nicht mehr durchschlafen können und mehrmals während der Nacht aufwachen. Zur Selbstbehandlung können im Extremfall Schlaftabletten genommen werden. Doch diese bieten keinen gesunden Schlaf, sondern sind nur hilfreich, um kurzfristig ein Einschlafen zu ermöglichen.

Vorteilhafter sind daher natürliche Mittel. Die Massage wird oftmals als entspannend wahrgenommen und der ein oder andere Patient schläft während der Anwendung mal ein. Kann die Massage daher auch hilfreich sein, um ernstere Schlafstörungen zu behandeln?

 

Stress als Grund für einen schlechten Schlaf

Zunächst sollte ergründet werden, weshalb die Schlafstörungen auftreten. Einer der grössten Einflussfaktoren ist der Stress des Menschen. Das moderne Leben stellt den Menschen vor grosse Herausforderungen. Insbesondere im Berufsleben werden immer anspruchsvollere Leistungen verlangt und neben dem Beruf sollen auch noch die Familie und die eigenen Hobbys unter einen Hut gebracht werden.

Da ist es nur verständlich, dass der Geist kaum eine Möglichkeit besitzt, mal abzuschalten. Probleme werden häufig verdrängt und es wird zu wenig Zeit für sich genommen. Dies führt dazu, dass die Gedanken vor dem Einschlafen wie wild umherkreisen. All die Probleme, die während des Tages aufgeschoben wurden, treten nun hervor. Doch eigentlich sollte der Schlaf davon begleitet sein, dass Körper und Geist zur Ruhe kommen. Werden die Probleme aber intensiv wahrgenommen, kann schnell das natürliche Schlafverhalten beeinträchtigt werden.

Die Betroffenen liegen für Stunden wach im Bett und können einfach nicht einschlafen. Dies führt zu einem zusätzlichem Stress. Schliesslich steht weniger Zeit zur Verfügung und es besteht die Angst, dass der nächste Tag schon völlig übermüdet begonnen wird.

Was kann also getan werden, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen?

 

Die Massage zur Behandlung der Insomnie

In einer Bachelorarbeit wurden die vorhandenen Studien in Bezug auf die Massage und das Schlafverhalten untersucht. Die Ergebnisse der vorliegenden Literatur waren höchst unterschiedlich, sodass sich zunächst keine eindeutigen Erkenntnisse daraus ableiten lassen. Während manche Studien klar aufzeigen, dass durch die Massage das Schlafverhalten verbessert wird, kommen andere Studien zu keinem klaren wissenschaftlich messbaren Ergebnis.

Bei näherer Betrachtung der Studien konnten jedoch verschiedene Merkmale gefunden werden, die die Wirkung der Massage auf ein besseres Schlafverhalten belegen. Hiernach ist es wichtig, dass eine positive Verbindung zwischen Masseur und Patienten besteht. Besteht ein freundliches Verhältnis und sind sich beide Personen bekannt, wirkt die Massage viel besser. Ebenso ist eine ruhige und angenehme Atmosphäre wichtig, um den Effekt der Massage zu erhöhen. Mit einem Massageöl wird die Entspannung weiterhin verbessert.

Es ist also wichtig zu betonen, dass nicht nur die Massage im Vordergrund steht, um das Schlafverhalten zu verbessern. Nur indem der Patient sich insgesamt wohl fühlt und sich in dieser Umgebung entspannen kann, werden die Schlafstörungen gemindert.

In solch einer angenehmen Umgebung kann sich der Patient für einen Moment entspannen und den Stress etwas von sich geben. Anstatt also nur einmalig eine Massage als kurzfristige Massnahme zu nutzen, sollte diese Behandlung regelmässig durchgeführt werden. Insbesondere für ältere Patienten ist dieser positive Effekt wahrnehmbar und führt auf ganz natürliche Weise zu einem besseren Schlafverhalten.

Mit der Massage ist es ganz praktisch möglich, den Stress zu lindern. Dies gelingt auf zweierlei Ebenen. Auf der ersten Ebene werden die Muskeln entspannt. Durch die manuelle Einwirkung des Masseurs werden die angespannten Muskeln gelockert. Insbesondere wenn der Stress bereits über einen längeren Zeitraum besteht, wird sich dieser in einem höheren Muskeltonus bemerkbar machen. Die Muskeln wirken selbst im Ruhezustand stärker angespannt. Durch die Massage wird der die Anspannung der Muskeln gesenkt. Aufgrund dieser positiven Wirkweise werden Schmerzen in den Gelenken und der Muskeln gemindert. Auch Haltungsschäden können korrigiert werden. Letztere sind vor allem in Bezug auf das Schlafverhalten wichtig. Denn durch die falsche Haltung, des Kopfes und des Rückens kann das Einschlafen schwerer fallen und andere Begleiterscheinungen auftreten. Neben der typischen Müdigkeit sind häufig Kopfschmerzen und Nackenschmerzen zu beklagen.

Auf der anderen Seite wirkt die Massage positiv auf die Psyche ein. Angstzustände, Depressionen und eine leichte Form der Atemnot in der Nacht können gelindert werden. Durch die Entspannung der Muskeln lernt auch die Psyche, die Probleme loszulassen und die Zusammenarbeit zwischen Masseur und Patient erhöht den Effekt. In einer entspannten Atmosphäre stellt die Massage ein ganzheitliches Mittel dar, um sowohl Körper und Geist zu entspannen. Damit wird sich langfristig auch das Schlafverhalten verbessern.

Image by Virvoreanu Laurentiu from Pixabay


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